Therapien

Es gibt viele Fördermethoden, die sich positiv auf die Entwicklung von Personen mit dem Angelman-Syndrom auswirken. Ebenso lassen sich viele Symptome durch Therapien lindern. Nachfolgend einige Beispiele für Therapiemöglichkeiten:

Physiotherapie - zur Behandlung der Bewegungseinschränkungen und Verbesserung der Funktionsfähigkeiten

Logopädie - zur Verbesserung der Schlucxk- und Mundmotorik

Heilpädagogik - Hilfe durch den Einsatz entschprechender pädagogisch-therapeutischer Angebote

Ergotherapie - zur Verbesserung der Handlungsfähigkeiten sowie der Grob- und Feinmotorik

Unterstützte Kommunikation - zur Erweiterung der kommunikativen Möglichkeiten von Menschen, die nicht oder kaum über Lautsprache verfügen

Tiergestützte Therapie - zur Erzielung positiver Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten von Menschen, z.B. mit Delfinen, Hunden, Katzen, Pferden, Kamelen und Lamas

Motopädie - zur Behandlung psychomotorischer Leistungs- und Verhaltensauffäligkeiten durch Bewegung

Ketogene Diät - antikonvulsive (antiiepileptische) Therapieoption

Kausale Therapien (in Erprobung) - Aktivierung des im Gehin stillgelegten väterlichen UBE3A-Allels (Antisense-Oligonukleotid-Therapie) oder Einschleusung einer aktiven UBE3A-Kopie mittels eines Virus (Gentherapie)

Wenn das Angelman-Syndrom neben den typischen Symptomen weitere Beschwerden verursacht, wie epileptische Anfälle, Schielen oder eine Verbiegung der Wirbelsäule (Skoliose), ist eine gezielte Therapie der jeweiligen Symptome ratsam.