Sehstörungen

Die am häufigsten auftretende Sehstörung ist das Schielen.

Der Grund hierfür ist bisher noch ungeklärt. Man weiß lediglich, dass bei einer verwandten Krankheit (dem Prader-Willi-Syndrom) die Kreuzung der Sehnerven nicht, wie erforderlich, direkt hinter dem Auge erfolgt. Ob dies auch für Angels der Fall ist, wurde bisher nicht untersucht.
Die Behandlung einer vorliegenden Sehstörung erfolgt genauso über den Augenarzt, wie bei anderen Patienten. Dies erfolgt über eine möglichst frühe Versorgung durch eine Brille oder gegebenenfalls mittels einer OP zur Korrektur der Muskeln. Das Abkleben eines Auges ist derzeit nicht mehr Stand der Zeit. Die Sehschärfe wurde bei AS-Betroffenen bisher nicht systematisch untersucht, die Erfahrung deutet jedoch auf eine häufiger auftretende Kurzsichtigkeit hin. Daneben zeigen die Untersuchungen keine vermehrte Neigung zu grünem oder grauem Star oder der Degeneration der Netzhaut.

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