Schlafstörungen

Viele Angels zeigen Störungen des gesunden Schlafmusters.

Dies kann sowohl das Einschlafen, wie auch das Durchschlafen betreffen. Manche Betroffene schlafen nur wenige Stunden am Stück und sind dann wieder über Stunden wach. Meist sind diese Wachphasen mit aktivem Spiel und dem Wunsch nach Aufmerksamkeit verbunden – Eine große Herausforderung für die ganze Familie.
Da Schlafmangel unter anderem als Auslöser für epileptische Anfälle gilt, ist die Verbindung von beidem eine zusätzliche Nervenbelastung für Eltern und Betreuer.
Ein festes Abendritual und eine hinreichende Auslastung des Angels vor dem Zubettgehen sind für die meisten Familien unabdingbar. Es kann aber auch nötig werden, das Schlafverhalten durch Medikamente zu regulieren. Hierbei gilt wie so oft: „Trotz allen Gemeinsamkeiten, reagieren 10 Angels mit 10 verschiedenen Antworten.“ Somit kann trotz Betreuung durch einen Facharzt das geeignete Mittel meist nur über das Prinzip Versuch-Irrtum gefunden werden.
Viele Familien kommen nach der Einführung eines Medikamentes zu dem Schluss, dass der zusätzliche Schlaf nicht nur zur eigenen Entlastung, sondern ebenfalls zu Entwicklungserfolgen für den Angel führt. – Dies soll nicht dazu anregen, die Medikation so früh wie möglich zu starten – Es deutet aber darauf hin, dass die nächtlichen Wachphasen nicht ausschließlich von einem verminderten Bedürfnis ausgehen. Durch Forschungen (Prof. Dr. Braam) wurde mittlerweile bewiesen, dass das körpereigene Hormon Melatonin nicht ausreichend produziert wird.

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